Samstag, 20. Dezember 2014

Endlich sind wir in Thailand

Vor lauter Freizeitstress komm ich erst jetzt, an unserem zweiten Abend hier in Thailand dazu, unsere ersten Schritte auf dem Weg hier her zu dokumentieren. Oh je, wo fange ich denn nun an... Hm, wahrscheinlich am besten beim Flug:

Der Flug verlief zuerst völlig unproblematisch. Die Kinder waren vorbildlich brav und man hat sie eigentlich gar nicht bemerkt. (Ob das wohl an den vielen Kindersendungen von thai airways lag?) Aber leider musste sich der Jakob dann pünktlichst zum Frühstück (das wurde nach unserer Zeit gegen 23 Uhr serviert) mehrmals im Flugzeug übergeben. Hat aber Gott sei Dank kaum jmd. mitbekommen, weil die servierten weissen Würstel so ähnlich gerochen haben.... Ihr könnt euch vorstellen, dass die nächsten Std. dadurch etwas unangenehm für uns alle waren, weil wirklich alles nach Kotze roch.... Aber naja, mittlerweile ist alles wieder gewaschen und der Vorfall eigentlich für uns schon fast wieder vergessen...
Das Umsteigen in Bangkok verlief ebenfalls unproblematisch und wir starteten pünktlich Richtung Phuket. (Ach ja, ich hab ganz vergessen zu erwähnen, dass mit uns in der Maschine nach Bangkok die Eltern von der Tine aus der Ossiacherstrasse saßen - schönen Gruss nochmals an dieser Stelle - war nett. ) als wir dann dort ankamen, waren wir alle ziemlich fertig, da wir vor Aufregung und dem TV Angebot wirklich kaum geschlafen hatten. Nach ca. ner halben Std. Fahrzeit mit dem VIP-Shuttle des Hotels - bei 7 Grad Innentemperatur - kamen wir dann endlich am Hotel an. Und natürlich wollten die Kinder dann gleich ans Meer und in den Pool hüpfen - also wieder nix mit schlafen.... (mittlerweile wars nach unserer Zeit dann sowas wie 7 Uhr morgens - keine Ahnung woher die Kinder die Energie hatten, denn ich war echt schon fix und foxi...)
Aber danach sind wir alle dann in einen komatösen Schlaf gefallen und erst zum Abendessen wieder aufgewacht. Das Essen hier ist übrigens sau gut und überhaupt gibt sich das Family-Resort äusserste Mühe den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Hoch professionelle Top-Acts in der Abendshow, alles top sauber und gepflegt und die Maskottchen "Lollo" (Giraffe) und "Bernie" (Bär) sind bisweilen noch erträglich.
Nach dem Abendessen, als die Kinder dann erneut schliefen, fiel uns auf, dass wir unser drittes Kind - die Amelie - vermissen. Oh je, da sind wir zwei regelrecht erschrocken, denn jeder der die Lina kennt weiß, was der Verlust dieser Puppe für die weitere Reise bedeuten würde... Also bin ich mit Amelies Reisepass (ja, Linas Puppe hat einen Reisepass - sogar mit thailändischem Visum) zur Hotelrezeption gewackelt und hab dem kleinen Mann versucht zu erklären, dass wir die Amelie vermissen. Und Gott sei Dank lag sie in der lost and found Kiste!!! Ihre Identität konnte auf Grund des Passfotos schnell geklärt werden und ich durfte sie mit aufs Hotelzimmer nehmen....

Am nächsten Tag, also heute, sind wir nach einem ausgiebigen Frühstück zuerst ins Meer und anschliessend in den Pool, dann wieder ins Meer, wieder in Pool - Meer - Pool ... gehüpft. Ich glaub, das Leben hier kann recht nett werden!

Nun geht der erste richtige Thailand-Tag zu Ende. Fazit der letzten beiden Tage:
Zieh nie am ersten Automaten Geld
Pass jederzeit auf all deine Kinder auf
Hab während des sunsets das nobite spray in deiner Nähe
Creme dich ganz und in vollem Umfang mit Sonnencreme ein
Hüte dich vor Krebsen
Pass auf die Geckos im Zimmer auf
Singha schmeckt fast so gut wie Augustiner

In diesem Sinne, Gute Nacht!



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2 Kommentare:

  1. Es sieht super aus! Viel Spaß weiterhin. Hier kein Schnee in Sicht...

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  2. Tolle Bilder + lustiger Text, den ich eben Emma & Leni vorgelesen habe. 3x dürft Ihr raten, welche Passage am meisten Aufmerksamkeit bekommen hat... (Ich hoffe, Jakob geht's besser).
    Die Amelie-Story ist natürlich ein Thriller, vermutlich nicht der letzte dieser Art. Schon mal über einen eingepflanzten GPS-Chip nachgedacht?
    So ein Bayern-Trikot macht sich auch an tropischen Stränden echt gut! Aber wenn dem Andi das Singha im Februar immer noch so gut schmeckt, fresse ich einen Besen.

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