Heute Nacht haben Olivia und ich noch die letzte Urlaubswoche geplant. Wir haben uns nach längerer Abwägung zu Ko Chang entschieden und haben dann tatsächlich um 01:30 auch das passende Hotel gefunden und gebucht. Darauf haben wir noch einen Absacker getrunken, als plötzlich etwas hinter uns an die Terrassentür knallte. Ich dachte an einen terroristischen Anschlag und dass die Fensterscheibe zu Bruch gegangen ist. Das Wurfgeschoss stand allerdings selbstständig wieder auf und flog direkt an mein Bein. Danach prallte es wie ein Tischtennisball an alle Gebäudeseiten und zwar mit derartiger Wucht, dass mit Schäden an der Fassade zu rechnen war. Jetzt erkannten wir dass es sich um einen 20cm grossen, planlosen, dummen Käfer handelt - der unaufhörlich gegen unser Bungalow flog. Ich hab mir das Spektakel von innen angeschaut, während Olivia anfangs noch cool war - nämlich so lange bis ihr das blöde Ding in den Ausschnitt geschossen ist. Nachdem sie sich ihr Oberteil vom Leib gerissen hat, hab ich sie von der Terrasse evakuiert. Bei dieser Gelegenheit hab ich nach oben zur Lampe auf der Terrasse geschaut, unter der ich die letzten 3 Stunden sass. Es überkam mich ein kalter Schauer: ein Dinosaurier!!! Tatsächlich! Eine 50cm lange Riesenechse hatte die ganze Zeit über mir gesessen (vgl. Bild1). Noch unter Schock haben wir die Kinder geweckt und ihnen alles erzählt und gezeigt, Fotos gemacht und das Haus verriegelt und haben schnell versucht Schlafen zu gehen. Gerade als wir einschlafen wollten - plötzlich: Zack, Zack, Bäääähhhm, Pooosch, Bäääähhhhm, wieder der riesige, gehirnamputierte Käfer! Mitten über unserem Bett - der Irrflug gipfelte in der Ritze zwischen Matratze und Wand. Nach langer Zeit hatten wir den Deppen mit einem Glas und einer Schreibunterlage fixiert und ihn nach draussen befördert. Totschlagen kann man ein Tier dieser Klasse nicht. Da bräuchte man ein Gewehr. Irgendwie hat der Trottel-Käfer sich an der Olivia ins Haus geschlichen. So viel zu heute Nacht.
Der heutige Tag war ruhig. Die Kinder haben am Pool und am Strand mit Lia und Laurien gespielt, wir Eltern hatten viel Zeit, Jakob hat wieder alle Krebse am 7km langen Privatstrand bis in die späten Abendstunden gesammelt, ich hab mir das Motorrad vom Resort geschnappt und hab nach Mitteln zur Insektenabwehr gesucht. Am Abend haben Lina, Jakob, Lia und Laurien zusammen mit thailändischen Kinder und den Kindern eines israelischen Resortbesitzers, der zu Besuch war, Katzen gefangen. Ganz am Ende hat Jakob es sogar noch geschafft zwei Geckos zu fangen und ist jetzt der Held der Insel. Wir Eltern konnten uns in Ruhe unterhalten und haben nach ein paar Bier dann noch ein Sang Som Set vernichtet (1 Flasche Rum mit Cola). Ach eine Sache, die heute noch aufregend war: die 3jährige Tochter der netten Thailänderin, die sich hier um die Zimmer kümmert, war weg. Ihre kleinen FlipFlops waren am Strand Richtung Meer geparkt und die Mutter befürchtetet das Schlimmste. Um Gottes Willen! Wir waren tatsächlich schon im Wasser und haben nach der Kleinen gesucht - die Mutter musste feste weinen.. Als wir dann später den Strand entlang in einer Garküche Mittag gegessen haben, haben wir sie dort fröhlich, ausgelassen mit anderen Kinder spielen sehen. Die Mama von Lia und Laurien ist dann gleich zurück und hat die verzweifelte Mutter geholt..
Samstag, 31. Januar 2015
Freitag, 30. Januar 2015
Low Carbon Festival
Ein Tag wie jeder andere. Frühstück, Kajak, Sandburgen, Sonnen, Schnorcheln - doch dann: plötzlich fragt uns einer aus unserer kleinen Gemeinschaft: "Wie kommt ihr eigentlich heute Abend dahin?" Ich: "Was? Wohin? Warum?" Er: "Naja zum Festival, ab 15:00 ist hier alles zu. Gibt kein Essen auf der Insel heute Abend, alle Resorts und Restaurants machen zu. Es gibt nur was auf dem Fest. Da ziehen alle an einem Strang!" Ich: "Quatsch, das hätte ich mitbekommen!", also bin ich eine Palme weiter zu Roger und hab ihn gefragt ob ihm der Ausnahmezustand heute bekannt sein. Roger schaute mich an wie ein Auto. Er wusste auch nichts von irgendeinem Fest. Also sind wir zu zweit zum Resortleiter und haben ihn gefragt ob das stimmt und warum es keinen Aushang gab und wo wir denn jetzt heute Abend essen sollen. Jens, der Resortbesitzer war etwas überrascht, dass wir das nicht wissen und bestätigte alles! Heute gibts nur Essen und Trinken am grossen Pier auf dem Umwelt-Fest - alles andere hat zu. Er fragte uns ebenfalls wie wir denn da heute hin kommen...
Plötzlich hatte ich Stress! Wir müssen später zum Pier und es geht um die blanke Existenz. Nur dort gibt es Essen für die Familie! Sofort bin ich rüber und hab die Golfcart-Besitzerin angefleht uns das Ding zu überlassen. Nach bisschen hin und her sass ich auf dem Golfcart und das Abendessen war gesichert - der Mini-Reisetag konnte beginnen. Roger und ich haben Taschenlampen vorne und hinten befestigt und es konnte los gehen. Das Honeymoon-Pärchen haben wir natürlich mitgenommen.
Koh Mak ist eine echt kleine Insel. Auf dem besagten Festival ging es darum, dass man unter keinen Umständen den Massentourismus will und der umweltgerechte Umgang mit dem Tourismus absolute Priorität hat. Kein Luxus-Resort, keine Supermarktketten, kontrollierter Verkehr auf die Insel und sorgsamer Umgang mit CO2. Trotzdem gabs das Bier aus Plastikbechern und das Essen aus Styrobehältern in Plastiktüten. Es waren allerdings Fahrräder mit grossen Dynamos aufgebaut, an denen die Besucher den Strom für die Band erzeugen mussten. Ziemlich seltsames Fest mit zu viel Reden und Politprominenz, Essen war überteuert und die Schlange am Klo lang. Auf dem Heimweg hat das Golf-Cart sein Geist aufgegeben und ist nur noch gefahren wenn man es angeschoben hat - alles absteigen, anschieben, aufspringen und das Alles ohne Licht, unangeschnallt nach 6 Bier - jetzt sind wir froh im Bungalow zu sein und ich hab schon Angst wie ich morgen das kaputte Golf-Cart zurückgeben soll. Aufregender Tag! Gute Nacht!
Plötzlich hatte ich Stress! Wir müssen später zum Pier und es geht um die blanke Existenz. Nur dort gibt es Essen für die Familie! Sofort bin ich rüber und hab die Golfcart-Besitzerin angefleht uns das Ding zu überlassen. Nach bisschen hin und her sass ich auf dem Golfcart und das Abendessen war gesichert - der Mini-Reisetag konnte beginnen. Roger und ich haben Taschenlampen vorne und hinten befestigt und es konnte los gehen. Das Honeymoon-Pärchen haben wir natürlich mitgenommen.
Koh Mak ist eine echt kleine Insel. Auf dem besagten Festival ging es darum, dass man unter keinen Umständen den Massentourismus will und der umweltgerechte Umgang mit dem Tourismus absolute Priorität hat. Kein Luxus-Resort, keine Supermarktketten, kontrollierter Verkehr auf die Insel und sorgsamer Umgang mit CO2. Trotzdem gabs das Bier aus Plastikbechern und das Essen aus Styrobehältern in Plastiktüten. Es waren allerdings Fahrräder mit grossen Dynamos aufgebaut, an denen die Besucher den Strom für die Band erzeugen mussten. Ziemlich seltsames Fest mit zu viel Reden und Politprominenz, Essen war überteuert und die Schlange am Klo lang. Auf dem Heimweg hat das Golf-Cart sein Geist aufgegeben und ist nur noch gefahren wenn man es angeschoben hat - alles absteigen, anschieben, aufspringen und das Alles ohne Licht, unangeschnallt nach 6 Bier - jetzt sind wir froh im Bungalow zu sein und ich hab schon Angst wie ich morgen das kaputte Golf-Cart zurückgeben soll. Aufregender Tag! Gute Nacht!
Donnerstag, 29. Januar 2015
.. und wieder ein lazy day auf Koh Mak
Heute ist erneut nichts aufregendes passiert. Wir sind hier in der Anlage mit unserem Honey Moon Pärchen (Roger mit der Kokosnuss und seiner Frau-wir wissen leider immer noch nicht wie sie heisst), einem weiteren Paar (er Europäer, sie Thailänderin), welches sich in der Probephase befindet - ich tippe die Agentur hat vorgeschlagen zu zweit auf eine einsame Insel zu fahren, wenn sie das schaffen darf er sie mitnehmen, einem älteren Paar (Rentner im Langzeiturlaub und gute Freunde der Resortbesitzer) und einer Familie aus Rostock mit zwei Mädchen (4 und 7 Jahre). Der Schalke-Fan mit seiner dark tanning Omabarbie ist heute Gott sei Dank abgereist.
Mehr Menschen gibt es hier nicht und so wird alles und jeder Schritt in der kleinen Runde besprochen. Auch jede Sichtung eines potenziell lebensgefährlichen Tier wird vermeldet und gemeinsam diskutiert. Ein bisschen erinnert so ein Tag hier wie heute an das Lagerleben von Schiffsbrüchigen (vgl. LOST). Irgendjemand zieht los und holt Früchte, danach wird sich mit Taschenmesser in den grossen Kreis gesetzt und alle essen zusammen was es gibt.
Ich habe mir am Abend kurz das Motorrad vom Resort geliehen um neue Apres Sun und ein paar Dosen Bier am lokalen Minimarkt zu besorgen - des Weiteren war ich mit Jakob für eine Stunde mit dem Kajak unterwegs. Erwähnenswert: es gibt Fische die ca. 1 Meter hoch und 2 Meter weit aus dem Wasser springen, teilweise über das Kajak drüber. Da sind Jakob und ich am Anfang ganz schön erschrocken. Beim Schnorcheln in der früh hab ich eine Muräne unter ihrem Riff entdeckt. Wir haben uns beide kurz blöd angeschaut - dann hab ich Panik bekommen weil sie sich in meine Richtung bewegt hat und ich bin weggeschwommen als käme der weisse Hai.
Das Tageshighlight heute war, dass Lina und Jakob endlich mit den beiden anderen Kindern ins Gespräch gekommen sind, nachdem man sich jetzt 2 Tage beobachtet hat. Das lief nach dem Motto: mein Haus, mein Boot, meine Frau. "Ich hab schon nen Wackelzahm, Ich hab ein Krebs gefangen, Ich kann schon mein Namen schreiben, Ich kann schon lesen, Ich hab schon ein Bikini, Ich kann 14 Sekunden die Luft anhalten, Ich kann durch den ganzen Pool tauchen.." Aber die Kleinen haben sich gut angefreundet und waren den ganzen Tag unzertrennlich. Die Eltern sind auch ganz nett. Beim Abendessen haben wir gerade Kassensturz gemacht um zu wissen, wie lange wir eigentlich hier bleiben können. Hier gibt es nämlich keinen Geldautomaten und man kann nirgendwo mit Karte zahlen! Das wussten wir und haben im Vorfeld an jedem ATM, der uns über den Weg lief, Geld geholt, bevor wir hierher sind - jetzt müssen wir uns das Geld einteilen und auch genug für das Boot von der Insel weg zurückhalten.. Der Dreisatz nach x aufgelöst ergibt die Anzahl der Nächte auf Koh Mak. (Wir schätzen mal noch 3 Stk, da die 7te Nacht gratis ist. Genauere Rechnungen sollte man hier aber nicht nach 16 Uhr versuchen - Roger hat heute zum Frühstück ein Chang bestellt mit den Worten: "Warum soll ich mich lange mit Kaffee und Tee aufhalten!")
Da heute auf Grund mangelner Tagesaktivitäten nicht viele Fotos entstanden sind, anbei ein Nachtrag aus Koh Samui, wie Olivia vom Affen die Handfessel gelöst bekommt.
Mehr Menschen gibt es hier nicht und so wird alles und jeder Schritt in der kleinen Runde besprochen. Auch jede Sichtung eines potenziell lebensgefährlichen Tier wird vermeldet und gemeinsam diskutiert. Ein bisschen erinnert so ein Tag hier wie heute an das Lagerleben von Schiffsbrüchigen (vgl. LOST). Irgendjemand zieht los und holt Früchte, danach wird sich mit Taschenmesser in den grossen Kreis gesetzt und alle essen zusammen was es gibt.
Ich habe mir am Abend kurz das Motorrad vom Resort geliehen um neue Apres Sun und ein paar Dosen Bier am lokalen Minimarkt zu besorgen - des Weiteren war ich mit Jakob für eine Stunde mit dem Kajak unterwegs. Erwähnenswert: es gibt Fische die ca. 1 Meter hoch und 2 Meter weit aus dem Wasser springen, teilweise über das Kajak drüber. Da sind Jakob und ich am Anfang ganz schön erschrocken. Beim Schnorcheln in der früh hab ich eine Muräne unter ihrem Riff entdeckt. Wir haben uns beide kurz blöd angeschaut - dann hab ich Panik bekommen weil sie sich in meine Richtung bewegt hat und ich bin weggeschwommen als käme der weisse Hai.
Das Tageshighlight heute war, dass Lina und Jakob endlich mit den beiden anderen Kindern ins Gespräch gekommen sind, nachdem man sich jetzt 2 Tage beobachtet hat. Das lief nach dem Motto: mein Haus, mein Boot, meine Frau. "Ich hab schon nen Wackelzahm, Ich hab ein Krebs gefangen, Ich kann schon mein Namen schreiben, Ich kann schon lesen, Ich hab schon ein Bikini, Ich kann 14 Sekunden die Luft anhalten, Ich kann durch den ganzen Pool tauchen.." Aber die Kleinen haben sich gut angefreundet und waren den ganzen Tag unzertrennlich. Die Eltern sind auch ganz nett. Beim Abendessen haben wir gerade Kassensturz gemacht um zu wissen, wie lange wir eigentlich hier bleiben können. Hier gibt es nämlich keinen Geldautomaten und man kann nirgendwo mit Karte zahlen! Das wussten wir und haben im Vorfeld an jedem ATM, der uns über den Weg lief, Geld geholt, bevor wir hierher sind - jetzt müssen wir uns das Geld einteilen und auch genug für das Boot von der Insel weg zurückhalten.. Der Dreisatz nach x aufgelöst ergibt die Anzahl der Nächte auf Koh Mak. (Wir schätzen mal noch 3 Stk, da die 7te Nacht gratis ist. Genauere Rechnungen sollte man hier aber nicht nach 16 Uhr versuchen - Roger hat heute zum Frühstück ein Chang bestellt mit den Worten: "Warum soll ich mich lange mit Kaffee und Tee aufhalten!")
Da heute auf Grund mangelner Tagesaktivitäten nicht viele Fotos entstanden sind, anbei ein Nachtrag aus Koh Samui, wie Olivia vom Affen die Handfessel gelöst bekommt.
Mittwoch, 28. Januar 2015
Lazy Day auf Koh Mak
Jetzt sind wir schon ein paar Wochen in Thailand, haben viel gesehen und Land und Leute kennen gelernt - aber es muss uns erst Roger aus Dresden über den Weg laufen, um uns unsere erste Kokosnuss vom Baum zu holen! (Roger ist der Typ vom Honeymoon Pärchen, mit denen wir uns bei der Ankunft hier das Taxi geteilt haben- ein total lustiger Kerl übrigens!) Man war das ne Arbeit!
Ansonsten ist hier heut nichts aufregendes passiert. Schnorcheln, Schwimmen, Sandburgen bauen und Krebse fangen... Ein lazy day sozusagen...
Ansonsten ist hier heut nichts aufregendes passiert. Schnorcheln, Schwimmen, Sandburgen bauen und Krebse fangen... Ein lazy day sozusagen...
Dienstag, 27. Januar 2015
Unterwegs auf Koh Mak
Unsere Insel ist ja recht klein und hat nicht mehr als 300 Einwohner. Hier ist noch so schön unverdorben, friedlich, sauber und freundlich. Andi wollte sich nach dem Frühstück mal schlau machen, ob es hier eigentlich so was ähnliches wie Taxis oder TukTuks gibt, oder was es kostet einen Motorroller zu leihen. Nach 15 Minuten stand er auf einmal mit einem Golfcart vorm Bungalow. "Jetzt können wir um die Insel fahren", sagte er mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Die ersten paar Kilometer hab ich mich irgendwie geschämt mit so einem Ding rum zu fahren, aber tatsächlich ist so ein Golfcart die beste Variante um sich hier fortzubewegen - es gibt nämlich kaum geteerte Strassen, so gut wie keinen Verkehr und mit so einem Golfcart kommt man überall hin, hoch und durch, haben wir heute festgestellt.
Also haben wir die Strandtasche gepackt und sind los - Kartenmaterial von der Insel gibt es kaum und die eine die wir gefunden haben, war völlig veraltet. Aber ich finde, wir haben uns wacker geschlagen und bis zum Sonnenuntergang die gesamte Insel erkundet. Abends wurde es kurz spannend: es war nach dem Essen bereits dunkel geworden und wir haben festgestellt dass unser Golfcart gar kein Licht hat. Dank Iphone-Taschenlampe haben wir aber wieder Heim gefunden. Ich glaub wenn uns jemand gesehen hätte der uns kennt, der hätte sich tot gelacht! Die vier Friz Trottel hoppeln in nem Golfcart über das thailändische Hinterland! Aber Spass hats gemacht - und die Insel kennen wir nun in und auswendig...
(auf dem ersten Bild sieht man übrigens Andi beim Tanken: am lokalen Minimarkt gibt es einen Tank-Automaten, der nur thailändisch spricht, da muss man Geldscheine reinschieben, dann kommt Benzin - irgendwann hats geklappt..)
Also haben wir die Strandtasche gepackt und sind los - Kartenmaterial von der Insel gibt es kaum und die eine die wir gefunden haben, war völlig veraltet. Aber ich finde, wir haben uns wacker geschlagen und bis zum Sonnenuntergang die gesamte Insel erkundet. Abends wurde es kurz spannend: es war nach dem Essen bereits dunkel geworden und wir haben festgestellt dass unser Golfcart gar kein Licht hat. Dank Iphone-Taschenlampe haben wir aber wieder Heim gefunden. Ich glaub wenn uns jemand gesehen hätte der uns kennt, der hätte sich tot gelacht! Die vier Friz Trottel hoppeln in nem Golfcart über das thailändische Hinterland! Aber Spass hats gemacht - und die Insel kennen wir nun in und auswendig...
(auf dem ersten Bild sieht man übrigens Andi beim Tanken: am lokalen Minimarkt gibt es einen Tank-Automaten, der nur thailändisch spricht, da muss man Geldscheine reinschieben, dann kommt Benzin - irgendwann hats geklappt..)
Montag, 26. Januar 2015
Ankunft auf Koh Mak
Die Speedboat Überfahrt von wo auch immer nach Koh Mak haben wir alle gut überstanden. Das Meer war ruhig und das Tempo hoch. Mittlerweile sind wir vier ja schon "Profis" was das anbelangt und wählen die richtige Sitzreihe um nicht nass zu werden.
Am Pier von Koh Mak angelangt stand ein einzig europäisch aussehender langhaariger Kerl in weissen wallenden Gewändern dort - und wer war das?! Unser Jens, der Resortleiter himself. Jens kommt aus dem Osten und betreibt mit seinem Bruder hier auf Koh Mak das Resort, in welchem der Andi uns für die nächsten 7 Tage einquartiert hat. Nach einem kurzen Smalltalk auf Deutsch fuhr uns Jens zusammen mit nem Honeymoon Pärchen (ebenfalls aus dem Osten) in sein Resort. Das erste was wir -nach der Spinne in unserem Bett- sahen, war ne Schalke Fahne am Nachbar Bungalow, einen blauen Nivea Wasserball, ein Eis Schild und den Hinweis darauf, dass es hier "Erdinger Weissbier" gibt. Hm, .... Ich ermahnte mich selbst, nicht voreingenommen zu sein und versuchte ernsthaft dem ganzen hier was nettes ab zu gewinnen. Deshalb gings dann erstmal runter an den Strand. Abseits unseres Resorts ist der eigentlich auch ganz nett... Aber halt leider nicht bei uns. Deshalb gesellten wir uns auch zum Sunset Bierchen lieber an ne Bar die nicht in Resort Nähe lag. Der Jakob findet es aber toll hier, denn endlich gibt es mal wieder Krebse, die langsamer sind als er...
Zum Abendessen gabs dann für die Kinder Schnitzel mit Pommes, Andi unterzog Jens dem Massaman Test (durchgefallen) und ich bin mittlerweile auch nicht mehr ganz so negativ - der Gin Tonic kostet hier nämlich wenigstens nur 100 Baht... In diesem Sinne Prost!
Am Pier von Koh Mak angelangt stand ein einzig europäisch aussehender langhaariger Kerl in weissen wallenden Gewändern dort - und wer war das?! Unser Jens, der Resortleiter himself. Jens kommt aus dem Osten und betreibt mit seinem Bruder hier auf Koh Mak das Resort, in welchem der Andi uns für die nächsten 7 Tage einquartiert hat. Nach einem kurzen Smalltalk auf Deutsch fuhr uns Jens zusammen mit nem Honeymoon Pärchen (ebenfalls aus dem Osten) in sein Resort. Das erste was wir -nach der Spinne in unserem Bett- sahen, war ne Schalke Fahne am Nachbar Bungalow, einen blauen Nivea Wasserball, ein Eis Schild und den Hinweis darauf, dass es hier "Erdinger Weissbier" gibt. Hm, .... Ich ermahnte mich selbst, nicht voreingenommen zu sein und versuchte ernsthaft dem ganzen hier was nettes ab zu gewinnen. Deshalb gings dann erstmal runter an den Strand. Abseits unseres Resorts ist der eigentlich auch ganz nett... Aber halt leider nicht bei uns. Deshalb gesellten wir uns auch zum Sunset Bierchen lieber an ne Bar die nicht in Resort Nähe lag. Der Jakob findet es aber toll hier, denn endlich gibt es mal wieder Krebse, die langsamer sind als er...
Zum Abendessen gabs dann für die Kinder Schnitzel mit Pommes, Andi unterzog Jens dem Massaman Test (durchgefallen) und ich bin mittlerweile auch nicht mehr ganz so negativ - der Gin Tonic kostet hier nämlich wenigstens nur 100 Baht... In diesem Sinne Prost!
DER Reisetag
Heute Morgen hat uns Hillary, die italienische gute Fee aus dem Sara Resort, während des Sonnenaufgangs, selbstgebackenes Brot, Früchte, Joghurt und Tee serviert... Der Van (Commuter) der uns um 06:30 Richtung Flughafen abgeholt hat, hat uns regelrecht aus einem schönen Traum gerissen. Der Flughafen in Chumphon ist ein Gebäude mit 3 Flugbewegungen am Tag. Als wir ankamen, sind wir direkt rein und haben vergessen den Van zu bezahlen. Beim Check In werden die Pässe kurz angeschaut - dann werden die Koffer gewogen und direkt vor deinen Augen auf die Ladefläche von einem Pick Up geworfen, der die Koffer dann gemütlich zum Flieger fährt. Sonst gibt's dort nichts, nichtmal nen Geldautomaten - ach doch: auf dem Männerklo war eine Vogelspinne. Wow! Wusste garnicht wie schnell die sind! Jakob musste aufs Damenklo - ich hab mich da nicht mehr reingetraut. Wir sind etwas zu locker mi dem Thema "Fliegen" umgegangen, denn wir waren gepackt als würden wir mal eben aufs Schiff nach Lanta. Bevor man das Flughafengebäude nämlich wieder verlässt kommt noch ein Security Check (wir haben jetzt keine Apres Sun und andere Cremes mehr, sämtliche Getränke mussten wir wegschütten und das blödste: alle Feuerzeuge sind futsch!) In FlipFlops ging es dann mit 30 anderen Reisenden in den Flieger (Q700). Wir waren die einzigsten nicht Thais! In Chumphon stellte sich das gesamte Flughafenpersonal an die Landebahn und hat uns gewunken (vielleicht haben sie sich aber auch nur für die Sonnencremes und die ganzen Feuerzeuge bedankt). Flug: genau eine Stunde - gab Donats, neuer Flieger, alles bestens. In Bangkok wurden wir dann zuverlässig von unserem Fahrer abgeholt (Commuter). Um 09:15 standen wir bereits mitten in Bangkok, unter einer dichten Smog-Glocke in der Rush Hour und mussten uns quer durch die Stadt schlängeln. Nach etwa einer Stunde Autofahrt über den Highway lässt die Bebauung links und rechts der Straße nach und man sieht wieder Bäume. Unser Fahrer war etwas zu robust, die Stoßdämpfer am Commuter hinüber und das doppelte Klicken des Lichthupen-Hebels quasi durchgängig zu hören. Eine rasante Fahrt mit kurzem Boxenstop (2 x Cappuccino, Waser, 2 x Käse-,Schinkensandwich, Pringels, Bananenchips) und diversen Ampeln die wir mit Warnblinker überquert haben. Pünktlich um 14:00 erreichten wir den Pier in Laem Ngop. Jetzt war klar warum der Fahrer geheizt ist, wie ein Geisteskranker: das Speedboot um 14:00 ist das letzte heute auf unsere Insel! Nun sitze wir im vorerst letzten Fortbewegungsmittel (ca. 1 Stunde bei konstanten 70km/h auf dem Wasser) und freuen uns auf Koh Mak. Bisher heute 1242 Kilometer zurück gelegt ..
Später mehr von der Insel!
Später mehr von der Insel!
Sonntag, 25. Januar 2015
Chumphon rules
Ach was soll man zu einem perfekten Tag im Paradies sagen?! Nix trifft es eigentlich am besten...
Während die Kinder heute am Strand mit dem Sohn des Hauses gespielt haben (wir zwei fragen uns immer noch, wie die drei sich eigentlich verständigen, aber anscheinend scheint es zu funktionieren) und wir Eltern gemütlich bei frischen Früchten und nem Cappuccino am Pool mit Blick aufs Meer herum lagen, haben wir festgestellt, dass bereits seit unserer Ankunft hier niemand an diesem Strandabschnitt vorbei gelaufen ist. Die einzigen Menschen die man hier sieht - ausser dem unauffälligem House Keeping Personal- sind lediglich ein paar Fischer, die draussen im Meer ihr Glück suchen. Ansonsten ist und passiert hier wirklich nichts! Aber das dann bei tollem Meerblick und wirklich grandiosen Komfort!!!
Michael, der Sohn des Hauses, 5 Jahre alt, ist allerdings ein bischen grantig auf mich. Leider. Denn zuerst hab ich nach einem langen Strandspaziergang mit den Kindern eine Feder die er zuvor am Strand gefunden hat, verloren (ich war mit Muschelsuche beschäftigt) und dann hab ich ihm auch noch das Abendessen versaut. Zuerst hat mir der kleine Klugscheisser nämlich erzählt, dass es nicht ok ist, dass ich Muscheln sammle, da alles aus dem Meer ausschliesslich dem Meer gehört. Deshalb sollte ich all meine gefundenen Schätze (incl der toten Krabben die Jakob gefunden hat) wieder zurück ins Meer befördern. Gesagt getan. Wir verbrachten also ne geschlage Stunde damit, Quallen, tote Fische, Seeigel, Oktopusse, Muscheln und Kleine Krebse wieder ins Meer zu schmeissen, damit andere Lebewesen aus dem Meer etwas zu essen haben.
Und als wir dann ne wirklich grosse lebende Krabbe gefunden haben, hab ich diese ebenfalls unter Einsatz meines Lebens zurück ins Meer befördert. Aber das hat ihm dann auch wieder nicht gepasst, denn Krabben sind seiner Meinung nach für den Kochtopf da... Der kleine 5 Jährige Scheisser stand nur kopfschüttelnd am Strand und beschimpfte mich, sein Abendessen versaut zu haben! Ja was nun - ich werd den kleinen feinen Unterschied wohl nie lernen... sein Vater erzähle uns allerdings später dass Michael noch nie Krabben gegessen hat und das voll eklig findet.
Was wir hier die letzten 48 Stunden erleben durften war einzigartig und ist mit Geld nicht bezahlbar. Die einzigen Gäste in einem 5 Sterne Boutique Resort zu sein, welches so schön und einsam gelegen ist - aufgenommen werden von der super netten Familie - das war der Wahnsinn. Ganz zu Schweigen von unserer 62qm Estate Suite, die wir bewohnen.
Das war hier wirklich sehr privat und man darf dieses Fleckchen Erde eigentlich gar nicht weiterempfehlen, damit alles so bleibt wie es ist.
Morgen steht DER Reisetag bevor und wir müssen sehr früh raus. Das morgige Motto lautet: Zu Wasser, zu Land und zu Luft! Um 06:30 geht der Shuttle zum Flughafen los - in diesem Sinne: gute Nacht Chumphon, Gute Nacht Sara Resort! Bye bye - wir werden dich vermissen!
Während die Kinder heute am Strand mit dem Sohn des Hauses gespielt haben (wir zwei fragen uns immer noch, wie die drei sich eigentlich verständigen, aber anscheinend scheint es zu funktionieren) und wir Eltern gemütlich bei frischen Früchten und nem Cappuccino am Pool mit Blick aufs Meer herum lagen, haben wir festgestellt, dass bereits seit unserer Ankunft hier niemand an diesem Strandabschnitt vorbei gelaufen ist. Die einzigen Menschen die man hier sieht - ausser dem unauffälligem House Keeping Personal- sind lediglich ein paar Fischer, die draussen im Meer ihr Glück suchen. Ansonsten ist und passiert hier wirklich nichts! Aber das dann bei tollem Meerblick und wirklich grandiosen Komfort!!!
Michael, der Sohn des Hauses, 5 Jahre alt, ist allerdings ein bischen grantig auf mich. Leider. Denn zuerst hab ich nach einem langen Strandspaziergang mit den Kindern eine Feder die er zuvor am Strand gefunden hat, verloren (ich war mit Muschelsuche beschäftigt) und dann hab ich ihm auch noch das Abendessen versaut. Zuerst hat mir der kleine Klugscheisser nämlich erzählt, dass es nicht ok ist, dass ich Muscheln sammle, da alles aus dem Meer ausschliesslich dem Meer gehört. Deshalb sollte ich all meine gefundenen Schätze (incl der toten Krabben die Jakob gefunden hat) wieder zurück ins Meer befördern. Gesagt getan. Wir verbrachten also ne geschlage Stunde damit, Quallen, tote Fische, Seeigel, Oktopusse, Muscheln und Kleine Krebse wieder ins Meer zu schmeissen, damit andere Lebewesen aus dem Meer etwas zu essen haben.
Und als wir dann ne wirklich grosse lebende Krabbe gefunden haben, hab ich diese ebenfalls unter Einsatz meines Lebens zurück ins Meer befördert. Aber das hat ihm dann auch wieder nicht gepasst, denn Krabben sind seiner Meinung nach für den Kochtopf da... Der kleine 5 Jährige Scheisser stand nur kopfschüttelnd am Strand und beschimpfte mich, sein Abendessen versaut zu haben! Ja was nun - ich werd den kleinen feinen Unterschied wohl nie lernen... sein Vater erzähle uns allerdings später dass Michael noch nie Krabben gegessen hat und das voll eklig findet.
Was wir hier die letzten 48 Stunden erleben durften war einzigartig und ist mit Geld nicht bezahlbar. Die einzigen Gäste in einem 5 Sterne Boutique Resort zu sein, welches so schön und einsam gelegen ist - aufgenommen werden von der super netten Familie - das war der Wahnsinn. Ganz zu Schweigen von unserer 62qm Estate Suite, die wir bewohnen.
Das war hier wirklich sehr privat und man darf dieses Fleckchen Erde eigentlich gar nicht weiterempfehlen, damit alles so bleibt wie es ist.
Morgen steht DER Reisetag bevor und wir müssen sehr früh raus. Das morgige Motto lautet: Zu Wasser, zu Land und zu Luft! Um 06:30 geht der Shuttle zum Flughafen los - in diesem Sinne: gute Nacht Chumphon, Gute Nacht Sara Resort! Bye bye - wir werden dich vermissen!
Samstag, 24. Januar 2015
Urlaub bei Freunden in Chumphon
Der heutige Reisetag begann sehr früh da wir gestern zu faul zum Packen waren. Deshalb haben wir uns lieber früh den Wecker gestellt. Am Ende wurde es doch wieder knapp, was aber nicht an uns lag. Reisepässe, Kreditkarten und sonstige wichtige Dokumente gibt der Andi immer an der Rezeption zur Aufbewahrung ab. Als wir unser Zeug heute kurz vor Abfahrt holen wollten, haben wir erfahren, dass nur die Großmutter den Schlüssel von der Safebox hat und die Großmutter grad nicht da sei. Aha! Wo ist die? Wann kommt die? Die Panik stand dem Andi ins Gesicht geschrieben... Unser Schiff fährt um 10:00! Kurze Aufregung und während Andi parallel die nächsten Verbindungen ans Festland am Handy gegoogelt hat, kam die Großmutter mit dem Moped ums Eck! Also konnte es doch los gehen.. Der völlig überfüllter Anleger, gestresste Menschen und die extreme Hitze waren echt kein Kinderspiel. Mit etwas Verspätung kam dann der Katamaran und alle waren froh als sie endlich im klimatisierten Bauch des Bootes ihre Sitze mit Fernseher einnehmen durften. Grundsätzlich war heute eh wenig Wind, der aus Süd-Ost kam. Wir sind Richtung Nord-West gefahren - also praktisch keine Bewegung spürbar. (Wie man sieht, ich befinde mich im Bildungsurlaub) Der Katamaran ist mit 60 km/h wie auf Schienen durch das Meer gestochen. In fast zwei Stunden erreichten wir Chumphon. Die andere Fähre fährt um 22:00 in Koh Tao weg und ist am nächsten Tag um 05:00 in Chumphon - da haben wir im Katamaran praktisch einen Urlaubstag geschenkt bekommen!
Chumphon ist eigentlich kein wirklicher Urlaubsort, es gibt aber einen kleinen Flughafen.. Aber mehr dazu morgen. Der Reiseführer Andreas Friz hat mittlerweile Mut zur Lücke und hat sich daher auch nicht drum gekümmert, wie wir in Chumphon Richtung Hotel weiterkommen. Aber ein bisschen rumfragen, handeln und Zack saßen wir in einem MiniBus den wir uns mit 2 französischen Rentnern geteilt haben - die mussten in die gleiche Richtung. Nach 1 Stunde MiniBus war der Reisetag mit der Ankunft am Hotel abgehackt.
Chumphon ist eigentlich kein wirklicher Urlaubsort, es gibt aber einen kleinen Flughafen.. Aber mehr dazu morgen. Der Reiseführer Andreas Friz hat mittlerweile Mut zur Lücke und hat sich daher auch nicht drum gekümmert, wie wir in Chumphon Richtung Hotel weiterkommen. Aber ein bisschen rumfragen, handeln und Zack saßen wir in einem MiniBus den wir uns mit 2 französischen Rentnern geteilt haben - die mussten in die gleiche Richtung. Nach 1 Stunde MiniBus war der Reisetag mit der Ankunft am Hotel abgehackt.
Aber als wir aus dem MiniVan ausstiegen, wurd es seltsam. Aber im positiven Sinn. Ich weiss gar nicht, wo und wie ich anfangen soll, da das ganze hier irgendwie so wunderbar surreal ist. Wir sind nun schon ein paar Stunden hier im SARA Beach Resort, aber ich komm mir immer noch wie in ein Statist bzw eigentlich eher wie ein Star in einem amerikanischen Film vor... Die Story wäre die folgende: Vier Menschen verbringen ein Wochenende bei einer Familie in Florida, die sie zwar nicht kennen, aber die unglaublich relaxed sind, weil sie unfassbar viel Kohle haben und Spass daran haben, andere Leute zu beherbergen. Sie haben ein unfassbar grosses Haus, ein Gästehaus (in dem wir wohnen) , die Kinder spielen idyllisch am Meer während die Eltern im weltgrössten infinity pool guten Rotwein trinken und Bruce Springsteen aus der Boose Anlage den Sonnenuntergang besingt, danach gibt es ein leichtes mediteranes Abendessen gefolgt von einem kleinen Feuerwerk -weil es einfach Spass macht am Abend ein paar Raketen zu zünden. Und als man sich dann langsam zurück ziehen möchte um die Kinder ins Bett zu bringen, kommt die gute Fee des Hauses und stellt nen selbstgebackenen Käsekuchen, Zartbitterschokolade und ein neues Glas Rotwein auf die Terrasse.... Genau so ist es uns nämlich heute ergangen. Zuerst waren wir ein bisschen mit der coolness der Hoteliers überfordert, denn es gab weder den mittlerweile gewohnten Check in, noch ne Zimmereinweisung oder ähnliches. Als welcome Drink gab es zwei Eistee und zwei Singha - alle waren glücklich. Danach gings erstmal zur Abkühlung rein in den menschenleeren Pool - und von da an realisierten wir, dass wir wohl die einzigen Gäste hier sind.( Später tauchte noch Mike - ein befreundeter Neuseeländer mit seiner Familie auf, die den Nachmittag hier im Resort verbrachten. ) Aber schon bald gesellte sich der leicht durchgeknallte aber sehr nette Peter mit seinen Kindern zu uns - und der Tag war mit lauter, guter Musik, Rotwein und netten Gesprächen gesichert. Während wir im Pool den Sonnenuntergang angeschaut haben, haben unsere Kinder mit seinen Kindern und dem Hund am Strand Krebse gefangen und gelernt, wie man Muscheln mit einer Hand öffnet. Danach gabs ein familiäres extrem leckeres Abendessen, gefolgt von einem kleinen Feuerwerk, welches die Kinder entzünden durften... Wir fühlen uns hier wirklich wie im Urlaub bei Freunden - das einzige was den Andi hier stört sind die kleinen Skorpione, Käfer und anderen Tiere, die ihm hier auf der Terasse auflauern und fressen wollen. Ich glaub ich hol im gleich noch ein Entspannungs Singha bei Mathilda, der ital. Guten Fee des Hauses... Sofern sie noch wach ist. Immerhin sind wir ja die einzigen Gäste hier....
Freitag, 23. Januar 2015
Banana Rock Bar meets the Frizens
Ach Ich liebe Koh Tao. Ich finds hier echt super!!! Hier hats genau die richtige Mischung. Wir wohnen in ner "einsamen" Bucht, die aber ein paar richtig nette Kneipen bzw Restaurants hat, es gibt andere Touristen - aber nicht zu viele und vor allem angenehme, man kann unglaublich gut schnorcheln gehen, jede kleine Bucht die wir mit unserem Kajak angepaddelt haben war einfach nur traumhaft schön und und und. Ich will hier eigentlich gar nicht mehr weg... Nichts desto trotz ist morgen mal wieder Reisetag....
Nach dem Frühstück sind wir mit nem Longtailboot zur viel gelobten Banana Rock Bar aufgebrochen. Die Überfahrt dorthin war schon das Geld fürs Taxiboot wert, den vom Boot aus hatte man einen unglaublich schönen Blick auf die einmaligen Felsen, die wie überdimensional grosse aufeinander gestapelte Kieselsteine aussehen. Ich kam mir vor wie Biene Maja. Dort angekommen mussten wir erstmal über die "Kieselsteine" zur Bar klettern um dort bei grandioser Sicht unsere Cola trinken zu können. Danach gings zum Schnorcheln und ich muss sagen, in keinem Aquarium das ich bis jetzt gesehen habe gabs mehr und buntere Fische als in dieser kleinen Bucht! Es war einfach nur traumhaft!!!!
Am Nachmittag haben wir uns dann mal wieder ein Kajak ausgeliehen um die Krebse auf den Wassersteinen beobachten zu können und die Nachbarbucht anzusteuern. Nach dem obligatorischen Mixed Fruit Shake bei Sonnenuntergang in ner kleinen gemütlichen Bar gings dann mit dem Kajak wieder zurück in unseren Bungalow um noch schnell die Rucksäcke vorm Abendessen für Morgen zu packen. Denn Morgen gehts leider schon früh weiter. Mir graust es jetzt schon vor dem Abschied hier und der erneuten Überfahrt mit dem Katamaran. Ich glaub ich verkneif mir lieber das Frühstück...
Nach dem Frühstück sind wir mit nem Longtailboot zur viel gelobten Banana Rock Bar aufgebrochen. Die Überfahrt dorthin war schon das Geld fürs Taxiboot wert, den vom Boot aus hatte man einen unglaublich schönen Blick auf die einmaligen Felsen, die wie überdimensional grosse aufeinander gestapelte Kieselsteine aussehen. Ich kam mir vor wie Biene Maja. Dort angekommen mussten wir erstmal über die "Kieselsteine" zur Bar klettern um dort bei grandioser Sicht unsere Cola trinken zu können. Danach gings zum Schnorcheln und ich muss sagen, in keinem Aquarium das ich bis jetzt gesehen habe gabs mehr und buntere Fische als in dieser kleinen Bucht! Es war einfach nur traumhaft!!!!
Am Nachmittag haben wir uns dann mal wieder ein Kajak ausgeliehen um die Krebse auf den Wassersteinen beobachten zu können und die Nachbarbucht anzusteuern. Nach dem obligatorischen Mixed Fruit Shake bei Sonnenuntergang in ner kleinen gemütlichen Bar gings dann mit dem Kajak wieder zurück in unseren Bungalow um noch schnell die Rucksäcke vorm Abendessen für Morgen zu packen. Denn Morgen gehts leider schon früh weiter. Mir graust es jetzt schon vor dem Abschied hier und der erneuten Überfahrt mit dem Katamaran. Ich glaub ich verkneif mir lieber das Frühstück...
Abonnieren
Posts (Atom)





