Donnerstag, 29. Januar 2015

.. und wieder ein lazy day auf Koh Mak

Heute ist erneut nichts aufregendes passiert. Wir sind hier in der Anlage mit unserem Honey Moon Pärchen (Roger mit der Kokosnuss und seiner Frau-wir wissen leider immer noch nicht wie sie heisst), einem weiteren Paar (er Europäer, sie Thailänderin), welches sich in der Probephase befindet - ich tippe die Agentur hat vorgeschlagen zu zweit auf eine einsame Insel zu fahren, wenn sie das schaffen darf er sie mitnehmen, einem älteren Paar (Rentner im Langzeiturlaub und gute Freunde der Resortbesitzer) und einer Familie aus Rostock mit zwei Mädchen (4 und 7 Jahre). Der Schalke-Fan mit seiner dark tanning Omabarbie ist heute Gott sei Dank abgereist.
Mehr Menschen gibt es hier nicht und so wird alles und jeder Schritt in der kleinen Runde besprochen. Auch jede Sichtung eines potenziell lebensgefährlichen Tier wird vermeldet und gemeinsam diskutiert. Ein bisschen erinnert so ein Tag hier wie heute an das Lagerleben von Schiffsbrüchigen (vgl. LOST). Irgendjemand zieht los und holt Früchte, danach wird sich mit Taschenmesser in den grossen Kreis gesetzt und alle essen zusammen was es gibt.
Ich habe mir am Abend kurz das Motorrad vom Resort geliehen um neue Apres Sun und ein paar Dosen Bier am lokalen Minimarkt zu besorgen - des Weiteren war ich mit Jakob für eine Stunde mit dem Kajak unterwegs. Erwähnenswert: es gibt Fische die ca. 1 Meter hoch und 2 Meter weit aus dem Wasser springen, teilweise über das Kajak drüber. Da sind Jakob und ich am Anfang ganz schön erschrocken. Beim Schnorcheln in der früh hab ich eine Muräne unter ihrem Riff entdeckt. Wir haben uns beide kurz blöd angeschaut - dann hab ich Panik bekommen weil sie sich in meine Richtung bewegt hat und ich bin weggeschwommen als käme der weisse Hai.
Das Tageshighlight heute war, dass Lina und Jakob endlich mit den beiden anderen Kindern ins Gespräch gekommen sind, nachdem man sich jetzt 2 Tage beobachtet hat. Das lief nach dem Motto: mein Haus, mein Boot, meine Frau. "Ich hab schon nen Wackelzahm, Ich hab ein Krebs gefangen, Ich kann schon mein Namen schreiben, Ich kann schon lesen, Ich hab schon ein Bikini, Ich kann 14 Sekunden die Luft anhalten, Ich kann durch den ganzen Pool tauchen.." Aber die Kleinen haben sich gut angefreundet und waren den ganzen Tag unzertrennlich. Die Eltern sind auch ganz nett. Beim Abendessen haben wir gerade Kassensturz gemacht um zu wissen, wie lange wir eigentlich hier bleiben können. Hier gibt es nämlich keinen Geldautomaten und man kann nirgendwo mit Karte zahlen! Das wussten wir und haben im Vorfeld an jedem ATM, der uns über den Weg lief, Geld geholt, bevor wir hierher sind - jetzt müssen wir uns das Geld einteilen und auch genug für das Boot von der Insel weg zurückhalten.. Der Dreisatz nach x aufgelöst ergibt die Anzahl der Nächte auf Koh Mak. (Wir schätzen mal noch 3 Stk, da die 7te Nacht gratis ist. Genauere Rechnungen sollte man hier aber nicht nach 16 Uhr versuchen - Roger hat heute zum Frühstück ein Chang bestellt mit den Worten: "Warum soll ich mich lange mit Kaffee und Tee aufhalten!")
Da heute auf Grund mangelner Tagesaktivitäten nicht viele Fotos entstanden sind, anbei ein Nachtrag aus Koh Samui, wie Olivia vom Affen die Handfessel gelöst bekommt.

2 Kommentare:

  1. Ja, genauso ist Urlaub... auch mal lazy days!

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  2. klingt alles relaxed, ausser das mit der Muräne, pass bitte auf, hier eine wichtige Info zum Thema :
    Muränen können giftig sein
    In die Enge getrieben, schießen sie wie ein Torpedo aus ihrem Versteck hervor. Den unvorsichtigen Unterwassertouristen erwartet ein schmerzhafter Biss. Die Raubfische haben ein kräftiges Gebiss mit spitzen Zähnen, das schlimme Wunden verursacht. Einige Muränenarten sind außerdem giftig: Ihre Giftdrüsen sitzen in der Mundschleimhaut hinter den Hakenzähnen und entleeren sich bei einem Biss direkt in die Wunde....
    Das kann uns hier im Westbad nicht passieren....Bussi

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