Sonntag, 25. Januar 2015

Chumphon rules

Ach was soll man zu einem perfekten Tag im Paradies sagen?! Nix trifft es eigentlich am besten...
Während die Kinder heute am Strand mit dem Sohn des Hauses gespielt haben (wir zwei fragen uns immer noch, wie die drei sich eigentlich verständigen, aber anscheinend scheint es zu funktionieren) und wir Eltern gemütlich bei frischen Früchten und nem Cappuccino am Pool mit Blick aufs Meer herum lagen, haben wir festgestellt, dass bereits seit unserer Ankunft hier niemand an diesem Strandabschnitt vorbei gelaufen ist. Die einzigen Menschen die man hier sieht - ausser dem unauffälligem House Keeping Personal- sind lediglich ein paar Fischer, die draussen im Meer ihr Glück suchen. Ansonsten ist und passiert hier wirklich nichts! Aber das dann bei tollem Meerblick und wirklich grandiosen Komfort!!! 

Michael, der Sohn des Hauses, 5 Jahre alt, ist allerdings ein bischen grantig auf mich. Leider. Denn zuerst hab ich nach einem langen Strandspaziergang mit den Kindern eine Feder die er zuvor am Strand gefunden hat, verloren (ich war mit Muschelsuche beschäftigt) und dann hab ich ihm auch noch das Abendessen versaut. Zuerst hat mir der kleine Klugscheisser nämlich erzählt, dass es nicht ok ist, dass ich Muscheln sammle, da alles aus dem Meer ausschliesslich dem Meer gehört. Deshalb sollte ich all meine gefundenen Schätze (incl der toten Krabben die Jakob gefunden hat) wieder zurück ins Meer befördern. Gesagt getan. Wir verbrachten also ne geschlage Stunde damit, Quallen, tote Fische, Seeigel, Oktopusse, Muscheln und Kleine Krebse wieder ins Meer zu schmeissen, damit andere Lebewesen aus dem Meer etwas zu essen haben. 
Und als wir dann ne wirklich grosse lebende Krabbe gefunden haben, hab ich diese ebenfalls unter Einsatz meines Lebens zurück ins Meer befördert. Aber das hat ihm dann auch wieder nicht gepasst, denn Krabben sind seiner Meinung nach für den Kochtopf da... Der kleine 5 Jährige Scheisser stand nur kopfschüttelnd am Strand und beschimpfte mich, sein Abendessen versaut zu haben! Ja was nun - ich werd den kleinen feinen Unterschied wohl nie lernen... sein Vater erzähle uns allerdings später dass Michael noch nie Krabben gegessen hat und das voll eklig findet.
Was wir hier die letzten 48 Stunden erleben durften war einzigartig und ist mit Geld nicht bezahlbar. Die einzigen Gäste in einem 5 Sterne Boutique Resort zu sein, welches so schön und einsam gelegen ist - aufgenommen werden von der super netten Familie - das war der Wahnsinn. Ganz zu Schweigen von unserer 62qm Estate Suite, die wir bewohnen.
Das war hier wirklich sehr privat und man darf dieses Fleckchen Erde eigentlich gar nicht weiterempfehlen, damit alles so bleibt wie es ist. 
Morgen steht DER Reisetag bevor und wir müssen sehr früh raus. Das morgige Motto lautet: Zu Wasser, zu Land und zu Luft! Um 06:30 geht der Shuttle zum Flughafen los - in diesem Sinne: gute Nacht Chumphon, Gute Nacht Sara Resort! Bye bye - wir werden dich vermissen! 







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